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Mein Traum vom eigenen ausgebauten Van

Schon lange habe ich den Gedanken gehabt mir ein eigenen Van auszubauen wie ich Ihn gern haben möchte. Die unzähligen Bergtouren und die damit verbundene Heimreise hat schließlich dazu geführt mir eine VW Crafter zu kaufen und umzubauen. Die Suche nach einem geeignetem Van war gar nicht so einfach. Viele Km habe ich damit verbracht das richtige Auto zu finden. Eigentlich wollte ich eine VW Crafter. Nur das ist leichter gesagt als gefunden. Mit der Zeit kommen dann die Zweifel und schließlich denkst du Dir warum das alles. Die Suche hat sich gelohnt und ich habe einen Van gefunden mit wenig km und vor allem bezahlbar. 8 Monate später kann ich nur sagen, ich hätte was versäumt wenn ich es nicht gemacht hätte. Du musst unbedingt anfangen und mit jedem Tag wo Du am Van baust und arbeitest erfüllt sich der Traum immer mehr.

 

Dämmen und Bodenplatte neu gestalten:

Nachdem ich mich gut informiert hatte war klar, ich muss den Van überall mit Amaflex verkleiden. Am Boden, Decke und Wänden habe ich mit Amaflex 32 mm gearbeitet. An den Übergängen mit 9 mm und an den Stößen mit 6mm Dämmung. Wichtig ist, dass alles fettfrei ist sonst hält die Dämmung nicht so gut. Am besten alles was Metall ist muss gedämmt werden damit später sich nicht die Feuchtigkeit ansetzen kann. Amaflex selbstklebend ist hier die beste Wahl. Zurerst wollte ich die Bodenplatte drin lassen um mir Zeit und Arbeit zu sparen. Gott sei Dank habe ich Sie rausgemacht, alle Roststellen entfernt und vernünftig gedämmt. Wichtig ist einfach eine super Isolierung um im Winter vor der Kälte und im Sommer die masive Wärme auszuhalten. Das Auto überall zu dämmen war sehr viel Arbeit.

Fenster einbauen:

Die größe Überwindung war mit der Stichsäge eine Öffnung für das Fenster rauszusägen. Ich habe mir beim ersten Mal viele Minuten zeitgelassen ob wohl alles so passt. Weil, wenn das Loch nicht passt hast Du ein Problem. Mit der Zeit wächst du mit den Aufgaben. Beim zweiten Fenster war das gar kein Problem mehr. Anzeichnen, raussägen und fertig.Die Fenster sind von Carbest und gibt es in verschiedenen Größen. Mit den mitgelieferten Schablonen ist das aussägen eigentlich nicht so ein Problem. Aber es ist immer ein etwas mulmiges Gefühl dabei ob dann am Schluss alles dicht ist.

Dachträger montieren:

Das war schon eine größere Herausforderung. Ich wollte einfach was stabiles, wo ich darauf schlafen und die Solarpannels befestigen kann. Einige Dachträger habe ich mir angeschaut bis ich endlich den richtigen gefunden hatte. Hinfahren, abholen und montieren dachte ich. Ja da habe ich mich ganz schön angeschaut. Den Träger zu montieren war dann gar nicht so einfach. Ohne Stapler ist das fast nicht möglich. Ich habe die Löcher mit Gewindeschrauben befestigt. Davor habe ich Schraubnieten aus Edelstahl angebracht. Wichtig ist dabei die Abdichtung. Jedes Loch mit Dekasil ausfüllen damit später kein Wasser reinläuft.

 

 

Der Innenausbau:

Hier sind die meisten Arbeitsstunden reingeflossen. Ich hatte natürlich gewisse Ideen die ich gerne verwirklichen wollte. Am meisten Zeit gelassen habe ich mir beim Bau der Liegefläche. Am Anfang wollte ich ein die Liegefläche zur Sitzgruppe umbauen und umgekehrt. Letztendlich habe ich mich für einen Festeinbau beim Bett entschieden. Dadurch habe ich unter der Liegefläche genügend Stauraum für meine Berg Klamotten und Ausrüstung. Unter dem Bett habe ich einen Schwerlastauszug installiert damit man an die Boxen immer gut ran kommt. Das wichtigste war ein solider und stabiler Umbau.

Mir war wichtig, dass die richtigen Einbauteile am richtigen Ort sind. Das ich von Bett aus die Handys aufladen kann, das der Kühlschrank gut zugänglich ist und das die Stromversorgung auf sicheren Beinen steht. Insgesamt habe ich 2 x 140 Watt Pannels verbaut, die genügend Strom liefern. Die Zweitbatterie wird wärend des fahrens aufgeladen und von der Solaranlage gespeist. Somit kann ich immer auf genügend Strom zurückgreifen. Wichtig war mir auch, dass ich säter wieder an alle Einbauteile gut hinkomme, falls ich mal was austauschen möchte.

 

Deckenbeleuchtung einbauen und Wände verkleiden

Spots sind nicht in Frage gekommen. Ich wollte keine Löcher in die Deckenpanele schneiden. Eine selbstklebende Led Leiste war einfach die beste Wahl. Dafür habe ich mir 2 mal 5 m Led zum ausrollen besorgt. Die Montage war echt nicht schwer und das anschließen am Stromnetz war auch kein Problem. Mit Fernbedienung ein absolutes muss um beim einschlafen nicht jedes mal aufstehen zu müssen.

Bei der Verkleidung der Wände habe ich lange überlegt. Erst wollte ich alles in Holz lassen. Doch nach dem ersten Mal übernachten bei unter 0 Grad war klar ich werde alles verfilzen. Das Kondenswasser hat sich an allen Metallstellen angesammelt. Filz hat den Vorteil Wasser aufzunehmen und auch wieder abzugeben. Außerdem schaut es viel schöner und edler aus als mit Holz. Viel wohnlicher und angenehmer ist auf jeden Fall Filz.

Standheizung und Außenverkleidung beim Herbie

Um auch im Winter und bei kalter Jahreszeit unterwegs zu sein ist eine Standheizung ein absolutes Muss. Die bekannten Marken waren mir einfach zu teurer und ich wolle nicht 2500 bis 3000 Euro für eine Standheizung ausgeben. Schnell war klar, dass ich mir eine Standheizung von Planar habe einbauen lassen. Mit 1400 Euro war das echt Top. Eigentlich wollte ich eine 4 KW Standheizung, doch bei Fachbetrieb wurde mir geraten nur 2 KW einzubauen. Das war absolut die richtige Entscheidung. Eine Standheitzung sollte immer auf Volllast laufen um die Brennkammern nicht vollrusen zu lassen. Ich bin total happy mit der Standheizung von Planar.

 

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